TUW racing

Die Formula Student ist eine Rennklasse, die nur von Studenten betreut werden darf. Weltweit nehmen jedes Jahr bis zu 150 Teams an verschiedenen Renndisziplinen teil. In Österreich gibt es vier studentische Rennteams, eines davon wird von der TU Wien gestellt.
Für dieses Team galt es, im Zuge des Semesterprojektes einen Rennwagen der Formula Student Elektro zu gestalten.

Eine Besonderheit des Fahrzeuges der TU Wien in der 10. Generation stellen der von Studenten entwickelte Antrieb aller vier Reifen und das Leichtbaumonocoque aus Carbon dar. Wie beim großen Bruder der Formel 1 gibt es auch hier ein strenges Reglement, an das es das Package der Bauteile anzupassen und zu optimieren galt.
In Zusammenarbeit und im ständigen Austausch mit dem Engineeringteam der TU wurden die Größen und die Aufteilungen der Komponenten des gesamten Bauraums, inbesondere des Fahrwerkes festgelegt.

Im Fokus dabei standen die Fahrdynamik und die Performance des Fahrzeuges, was vor allem auf die Position des Akkus, der Wechselrichter, dem Fahrwerksaufbau und der Gewichtsverteilung großen Einfluss hatte. Auf dieses definierte Package aufbauend starteten wir mit einer Ideationphase. Von groben Formskizzen ausgehend erhöhten wir mit jedem Analysezyklus den Detailierungsgrad und gelangten so zu unserem Entwurf. Um diesen in seinen Dimensionen und Proportionen zu überprüfen, entstand ein erstes Arbeitsmodell. Das Modell wurde in weiterer Folge 3D gescannt und am Computer weiter verfeinert.

Besonders wichtig in unserem Entwurf war uns eine saubere Topfläche, welche das gesamte Monocoque umspannt und dieses mit den Sidepots verbindet. Außerdem war es für uns essentiell, eine klare Linienführung zu nutzen, um die Topfläche in ihrer Wirkung zu unterstreichen und technische Komponenten wie zum Beispiel die vordere und hintere Pushrodöffnungen miteinzubinden. Die Trennung zwischen Fahrerbereich und technisch orientiertem Heck wird auch durch die stark entgegen gesetzten Sidewings unterstützt.

Neben der Formgebung war die Neuausrichtung der farblichen Gestaltung ein weiterer essentieller Punkt. Bis jetzt wurde vom Rennteam der TU Wien häufig die Farbe Orange eingesetzt, was sich aufgrund der üblichen orangen Kennzeichnung von Gefahrenzonen als ungünstig erwies. Deshalb wurden in weiterer Folge verschiedene Farbkonzepte, grafische Akzentuierungen und Logovarianten erarbeitet.

www.racing.tuwien.ac.at

Benjamin Greimel BSc

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

Bernhard Hierner BSc

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

Christopher Hable BSc

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

Lukas Hanzer BSc

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.