TUW racing

Die Formula Student ist eine Rennklasse, die nur von Studenten betreut werden darf. Weltweit nehmen jedes Jahr bis zu 150 Teams an verschiedenen Renndisziplinen teil. In Österreich gibt es vier studentische Rennteams, eines davon wird von der TU Wien gestellt.
Für dieses Team galt es, im Zuge des Semesterprojektes einen Rennwagen der Formula Student Elektro zu gestalten.

Eine Besonderheit des Fahrzeuges der TU Wien in der 10. Generation stellen der von Studenten entwickelte Antrieb aller vier Reifen und das Leichtbaumonocoque aus Carbon dar. Wie beim großen Bruder der Formel 1 gibt es auch hier ein strenges Reglement, an das es das Package der Bauteile anzupassen und zu optimieren galt.
In Zusammenarbeit und im ständigen Austausch mit dem Engineeringteam der TU wurden die Größen und die Aufteilungen der Komponenten des gesamten Bauraums, inbesondere des Fahrwerkes festgelegt.

Im Fokus dabei standen die Fahrdynamik und die Performance des Fahrzeuges, was vor allem auf die Position des Akkus, der Wechselrichter, dem Fahrwerksaufbau und der Gewichtsverteilung großen Einfluss hatte. Auf dieses definierte Package aufbauend starteten wir mit einer Ideationphase. Von groben Formskizzen ausgehend erhöhten wir mit jedem Analysezyklus den Detailierungsgrad und gelangten so zu unserem Entwurf. Um diesen in seinen Dimensionen und Proportionen zu überprüfen, entstand ein erstes Arbeitsmodell. Das Modell wurde in weiterer Folge 3D gescannt und am Computer weiter verfeinert.

Besonders wichtig in unserem Entwurf war uns eine saubere Topfläche, welche das gesamte Monocoque umspannt und dieses mit den Sidepots verbindet. Außerdem war es für uns essentiell, eine klare Linienführung zu nutzen, um die Topfläche in ihrer Wirkung zu unterstreichen und technische Komponenten wie zum Beispiel die vordere und hintere Pushrodöffnungen miteinzubinden. Die Trennung zwischen Fahrerbereich und technisch orientiertem Heck wird auch durch die stark entgegen gesetzten Sidewings unterstützt.

Neben der Formgebung war die Neuausrichtung der farblichen Gestaltung ein weiterer essentieller Punkt. Bis jetzt wurde vom Rennteam der TU Wien häufig die Farbe Orange eingesetzt, was sich aufgrund der üblichen orangen Kennzeichnung von Gefahrenzonen als ungünstig erwies. Deshalb wurden in weiterer Folge verschiedene Farbkonzepte, grafische Akzentuierungen und Logovarianten erarbeitet.

www.racing.tuwien.ac.at

Benjamin Greimel BSc

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

Bernhard Hierner BSc

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

Christopher Hable BSc

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

Lukas Hanzer BSc

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

JKU - Messestand

Der Messestand der JKU auf der K2016 in Düsseldorf hatte hauptsächlich die Aufgabe neue Studenten anzuwerben und über die Studierenrichtung zu informieren. Also musste möglichst viel Information rund um die Universität, die Studienrichtung und Linz als Studienstadt ansprechend und leicht verständlich aufbereitet und transportiert werden. Gelöst wurde dies durch zwei interaktiven Installationen, die beide durch spielerische Steuerung den Besuchern die Möglichkeit gibt, selber über den gezeigten Inhalt zu entscheiden und sich individuelle Themen herauszupicken. Die Informationen sind auf zwei Ebenen zugänglich gemacht worden. Beim Eingang des Messestandes stellt der überdimensionale Spritzling (so zusagen eine Ursymbolik für die Kunststofftechnik) den Teaser dar. Alle Objekte in diesem Gitterraster stehen für Gründe und Themenblöcke warum man in Linz Kunststofftechnik studieren sollte. Durch Berühren beispielsweise des Sonnenelements wird das Thema Solarenergie ausgewählt und ein kurzer Film darüber am Bildschirm gezeigt. Die zweite Installation an der Rückwand des Messestand stellt Linz und den Campus der JKU als 2D Linienzeichnung dar und funktioniert auf ähnliche Weise, hier wird jedoch auf Themen genauer eingegangen und Besucher können gezielt Informationen suchen. Umgesetzt wurden beide Installationen mit kapazitiven Sensoren.

Zur Zeit ist der Stand im Linzer Science Park ausgestellt und öffentlich zugänglich.
Link zum Newsbeitrag.

Fröhlich Maria BSc

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

Fuchs Imelda BSc

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

Horn Theresa

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

Bilder: Harald Kicker, Maria Fröhlich, Elke Bachlmair

Packaging

Die Aufgabenstellung bestand darin für einen neuartigen Kunststoff Anwendungsbereiche zu finden und entsprechende Ideen und Konzepte auszuarbeiten. Wegen seiner geschäumten Zellstruktur sind besonders die schalldämmenden und isolierenden Eigenschaften für die folgenden Konzepte bedeutend.


ISOBAG

ist eine Isoliertasche die es ermöglicht Lebensmittel kühl, warm oder tiefgekühlt zu halten. Man kann die Tasche flach zusammenfalten und einfach verstauen. ISOBAG sorgt für eine stabile Temperatur für die in ihr aufbewahrten Lebensmittel. Der Aufbau der verwendeten Materialien besteht aus zwei dünnen Schichten Polypropylen und einer Schicht DAPLOY Schaum dazwischen, um die Tasche kratzfest und resistenter zu machen.
Der Griff, der aus einem Polypropylen-Spritzguss gefertigt wird, ermöglicht komfortables Tragen und lässt die Tasche gleichzeitig Luftdicht verschließen. ISOBAG ist leicht, faltbar und lässt Sie beim nächsten Transport Ihrer Lebensmittel garantiert gut aussehen.

Ebner Stefan

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

Bilder: Ebner Stefan


Kitchen Bell - Konzept 1

Herkömmliche Küchenglocken aus Glas sind zwar das perfekte Mittel um Torten, Kekse und Speisen ins rechte Licht zu setzten oder vor Insekten zu schützen, jedoch sind diese schwer und ungünstig zu verstauen. Kitchen Bell bietet die Möglichkeit aus einem flachen Kunststoffbogen eine in Form und Struktur interessante Glocke zu erzeugen. Inspiriert durch die Reverse-Fold – einer Origamifaltung – kann Kitchen Bell in einer Lade verstaut, bei Bedarf entfaltet und durch eine Kappe fixiert werden. Unterschiedliche Größenvarianten ermöglichen das Warmhalten von Speisen und Getränken.

Screen Wave – Konzept 2

Screen Wave ist das Konzept eines temporären Raumtrennelementes, das in großflächigen, offenen Büros Anwendung finden soll. Durch die Anwendung des Kunststoffes in mehreren linear verschweißten Layern ein zusammenfalten und auseinanderziehen der Module und ermöglicht einen einfachen Transport.
Doch nicht nur dem Schall- und Sichtschutz sollen diese Elemente dienen. Als modulares Konzept sollen zusätzliche Elemente Screen Wave zu einem pinnbaren und beschreibbaren sowie zu einem projizierbaren System machen.

Bauer Thomas

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

Bilder: Bauer Thomas


Milch-Verpackung - foliengeschweißt

Durch das Anbringen eines Tragegriffs auf der Rückseite, kann mit nur einer Hand
ausgeschenkt werden. Der Griff wird im selben Schritt wie die Oberseite und die
Unterseite geschweißt.

1. PP hygienische Abdeckung
2. Isolierschicht
= Weniger Schichten als herkömmliche Kartonverpackungen

Produktion
/ Grundform ist ein Schlauch
/ Durch schweißen des Films ergibt sich ein Quader
/ Steifigkeit des Materials macht es möglich, dass der Beutel von sich aus stehen kann

Isolierung
/ Die isolierende Wirkung des Materials schützt das Innere des Beutels
/ Lebensmittel werden frisch gehalten

Eier-Verpackung - thermogeformt

Anwendungen
/ Transport von warmen Speisen oder um das Essen kühl zu halten
/ Leicht und wasserdicht
/ Aus nur einem Material
/ Einfache Produktion (tiefgezogen)
/ Hohe Produktionszahlen

Marie - Caroline Zimmermann - Meinzingen

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

Bilder: Marie - Caroline Zimmermann - Meinzingen

Papilio

Unter dem Titel „PAPILIO“ wurde eine Faltlösung für ein leicht verstaubares Pavillon erarbeitet. Inspiriert von dem im ersten Semester entworfenen Origami-Zug, entstand hier nach Untersuchung einer Vielzahl an Faltenbögen ein völlig neues Konstrukt. Die in „PAPILIO“ entwickelte Faltlösung macht sich zunächst die aus dem Origami bekannte V-Faltung zu nutze, muss aufgrund seiner endgültigen Funktionsweise in Form eines strukturverstärkten Textils als Tensegrity-Konstruktion beschrieben werden.

ORIGAMI INSPIRIERTE TENSEGRITY KONSTRUKTION

Bei der Suche nach einer geeigneten Materialität für ein reales Produkt bestand die Intention die Leichtigkeit des Papiermodells zu bewahren. Ein im Modell erprobtes strukturvestärktes Textil, in welchem die Längsfalten durch das Anbringen von Stäben ersetzt werden, sieht in Realität eine Umsetzung aus einer witterungsbeständigen Hightech- Membran mit Carbonstäben oder Aluminiumrohren vor. Für die Dimensionierung der Stäbe wurde ein mathematisches Modell erstellt.

“TENTILIO“ UND „PAPILIO“

Dem Projekt sind zwei Varianten eines Pavillons entsprungen: „TENTILIO“, die komplett zerlegbare zeltartige Bedachung für den Garten und das „PAPILIO“-System, das ausgehend von einer hexagonalen Grundform zwei Module umfasst. Letzere können frei für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete, beispielsweise für Ausstellungen, als Messestand, aber auch zum privaten Gebrauch kombiniert werden.

Nicole Nagl

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

Bilder: Nicole Nagl

Tanghy a foldboat for the city

ALLGEMEIN

Eine Anforderungsliste sollte dabei auf die wesentlichen Kernfunktionen aufmerksam machen und auch ein mögliches Zukunftsbild definieren.
+ Praktisch und leicht aufzubewahren
+ in fast jedem öffentlichen Verkehrsmittel transportierbar
– höhere Anfälligkeit für Beschädigungen
– Einsatzmöglichkeiten sind beschränkt
– Einzelteile erfordern mehr Wartung und Pflege
+ lassen sich dafür bei Bedarf einfach auswechseln
+ Teile können improvisiert oder nachgebaut werden
– wegen ihrer aufwändigen Herstellung meistens teurer als Festboote
= Faltboote sollten demnach auf Leichtigkeit setzen und auf einfaches Handling im Transport, Auf- sowie Abbau. Zudem sollten die einzelnen Komponenten so montiert werden, das sie gewartet, repariert oder gewechselt werden können.

DESIGN

Schließlich folgt das Design. Das Faltboot ist im Stil eines zukünftigen „Weltbildes“ gestaltet. Das Konzept beruht auf dem Prinzip auf Anfrage zu fertigen. Allerdings nicht zu Preisen, die unerschwinglich sind. Dadurch, das es eine gewisse Palette an farbigen Komponenten geben soll, kann der Kunde nun online sein Boot selbst gestalten. Er kann sich jene Kombination aussuchen, die ihm am meisten zusagt. Auch soll die Plane, mit der das Boot ummantelt ist digital gedruckt werden. Dabei sollte ebenfalls eine Personalisierung möglich sein. Entweder mit eigens ausgewählten Motiven oder mittels einer der Produktpalette entnommenen Motiven.
Die Herstellung ist dabei direkt mit dem Endkunden vernetzt. Bei einer personalisierten Fertigung mit den Kosten einer Großproduktion.

AUFBAU

Das erarbeitete CAD-Model bietet eine Übersicht der Komponenten, aus welchen das Faltboot besteht. Das Konzept des Faltbootes bedient sich der Faltbarkeit von PVC Folien.
Diese Folien dienen als Trägermaterial, wie auch als dichtende Komponente. Auf dieser PVC Folie sind zum einen die beiden Seitenwände fixiert. Diese ist mittig zwischen den beiden Seitenwänden der Kiel mit der Folie befestigt. Insgesamt ergibt sich daraus eine Schüssel. Mit drei Bodenplatten, welche auf dem Kiel und zwischen den Seitenwänden eingespannt werden wird das Boot geformt.
Die Bodenplatten haben eine leichte Krümmung. Dadurch, das die Seitenwände flexibel sind, biegen sich diese um die Krümmung und das Faltboot bekommt eine stromlinienförmige Bootsform. Die Bodenplatten sind zu einander fixiert indem sie ein Stück weit ineinander geschoben werden.
Die animierte Visualisierung dient im Wesentlichen dazu dieses Prinzip zu veranschaulichen. Aber auch, um den Auf- beziehungsweise den Abbau darzustellen.

PROOF OF CONCEPT

Im Laufe des Projekt wurde auch ein 1:1 Modell gefertigt. Dieses Modell dient dabei in erster Linie dazu, das Konzept zu überprüfen. Des weiteren können Argumente dadurch technisch sowie fachlich belegt werden.
Das Boot wurde im letzten Schritt zu Wasser gelassen. Alle Berechnungen zwecks des nötigen Auftriebs wurden bestätigt und ergaben sogar auch Anlass diese bei einer schmäleren Breite noch weiter auszureizen. Auch viele weitere Erkenntnisse, die sich aus dem Modellbau ergaben wurden in leichten Abwandlungen auf digitale Weise umgesetzt.

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Marie - Caroline Zimmermann - Meinzingen

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

Bilder: Marie - Caroline Zimmermann - Meinzingen

Cyclone Mask 1 - CM 1

Cyclone Mask 1, kurz CM1, ist ein Atemschutz mit einem Zyklon Vorfiltersystem. Durch die Zyklon Filtration ist es nun möglich die konventionellen Filter länger haltbar zu machen und somit den ökologischen Fußabdruck zu verringern.

Die Inspiration

Während meines Zivildienstes bei dem Roten Kreuz konnte ich feststellen wie viele Personen an Atemwegserkrankungen leiden. Sehr viele dieser Erkrankungen entstehen durch das Einatmen von Staub. Im Zuge der Userresearch habe ich festegestellt, dass viele Nutzer die Masken nicht benutzen und wenn sie benutzt werden landen sie danach im Restmüll. Der ökologische Fußabdruck ist hierbei sehr groß und somit eine starke Belastung für die Umwelt und Abfallindustrie.

 

Wie es funktioniert

Cyclone Mask 1 nutzt den Zyklon Abscheider als Vorfilter. Danach wird die Luft durch einen Feinstaubfilter geleitet, dieser ist ein Lamellenfilter um bei gleicher Filteroberfläche die allgemeine Größe zu verringern. Der Zyklon wurde mittels Berechnung für das Atemvolumen eines Erwachsenen ausgelegt. Während des Einatmens wird der Zyklon am unteren Ende mit einem Ventil geschlossen um eine perfekte Wirkung zu erzielen. Dieses öffnet sich während des Ausatmens durch die Schwerkraft. Durch den Zyklon konnte die Lebensdauer der Filter erhöht und gleichzeitig die Größe verringert werden, da die großen Partikel durch den Zyklon abgeschieden werden. Das Ein- und Ausatmen erfolgt über zwei separate Öffnungen, diese befinden sich seitlich an der Maske. Durch das kontrollierte Umlenken des Ausatmens wird verhindert, dass die ausgeatmete Luft direkt wieder eingeatmet wird oder sie in das Gesicht des Nutzers geblasen wird.

Entwicklungsphasen

User Research:
Der erste Schritt war eine große User Research zu machen um die Hintergründe und den Nutzen zu eruieren. Ich habe 3 Arbeiter interviewt und von 18 Nutzern wurde ein Fragebogen zum Thema Staubschutz ausgefüllt.

Material Research:
Ich führte mit 3 Experten Interviews um Infos zu Materialien und Feedback zu meinen Ideen zu erlangen. Ich beschäftigte mich intensiv mit dem Zyklon Abscheideverfahren. Mittels Grasshopper habe ich die Dimensionen berechnet, hierbei wurden auch Studien über das Atemvolumen Erwachsener Personen berücksichtigt.

Prototyping:
Das Gurtsystem, welches über den Nacken verläuft, wurde von 10 Personen mit 3 ausgewählten Mockups überprüft. Ich selbst trug die Mockups oft über Stunden um mir einen Eindruck von dem Tragekomfort zu verschaffen. Bei der Auswahl des Magnetverschlusses testete ich 3 Mockups an 10 Personen. Dadurch wurden die Entscheidungen, die ich getroffen habe noch fundierter begründet. Zum überprüfen des Zyklonkonzepts fertigte ich FDM Drucke an und testet diesen mit verschiedenen Filter und Staubarten.

Final Design:
Am Ende wurde alles in Form gebracht, um ein Designmodell davon zu fertigen. Durch die ikonische Form ist sie auch bei Verschmutzung noch gut erkennbar. Eine App gibt dem Nutzer Feedback zum Status des Filters.

Neuheit

Es gibt zurzeit noch keine Maske mit einem Vorfiltersystem, daher ist die Cyclone Mask 1, die Erste ihrer Art. Durch das RFID System wurde es ermöglicht, dem Nutzer ein Feedback über den Zustand seiner Filter zugeben. Das heißt er weiß wie stark dieser verschmutzt ist und wann er ihn wechseln muss.
Der Zyklon Abscheider ist ganz klar eine Marktneuheit in diesem Kontext und verringert auch massiv den ökologischen Fußabdruck, da die Langlebigkeit der Filter erhöht wurde. Das User Feedback über die App trägt ebenfalls dazu bei. Es wird verhindert, dass halbverschmutzte Filter im Müll landen. Dadurch schafft man auch eine gewisse Konnektivität zwischen dem User und dem Produkt.
Der Gurt im Nacken ist kompatibel mit allen am Markt erhältlichen Brillen, Helmen und Gehörschutz. Der Magnetverschluss schließt fast von alleine und kann auch mit Handschuhen perfekt bedient werden.

Zukunftspläne

Eigentlich ist diese Arbeit auf den Umfang einer Bachelor Thesis beschränkt. Aufgrund des positiven Feedbacks meines Betreuers und anderer Experten möchte ich das Projekt weiterverfolgen und es über einen längeren Zeitraum zu testen.

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Elias Thaddäus Pfuner BSc

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

E-360+

Das Projekt E-360+ ist die Gestaltung und Entwicklung eines Elektro-Mountainbikes.

Kaum ein Sportgerät hat sich in den letzten 10 Jahren durch Innovationen so extrem entwickelt, wie das Mountainbike. Aus einer einstigen Randsportart wird allmählich eine Massensportart, die in den letzten Jahren auch immer mehr in den Fokus der Tourismusindustrie rückte.

Das Thema E-Mountainbike wird immer wieder in der Mountainbike-Szene heiß diskutiert. Ist ein E-Mountainbike auf Grund seines Motors noch ein Sportgerät bzw. ein Mountainbike, darf es diesen Namen überhaupt noch tragen? Genau wegen dieser szeneninternen Auseinandersetzungen wollte ich dieses Thema in meiner Bachelorarbeit bearbeiten. Schließlich prallen die Bereiche Funktionalität und Ästhetik beim Mountainbike in einer Extreme aufeinander, wie in wenigen anderen Bereichen und gerade deswegen stellt es für den Industrie-Designer eine sehr interessante aber auch hohe Herausforderung dar.

Wichtig war mir einen bereits existierenden Motor zu verwenden und ihn plus Akku und der gesamten Elektronik in ein neues Rahmenkonzept zu integrieren. Um den Schwerpunkt des Bikes tief und vor allem zentral, d.h. möglichst über dem Tretlager zu halten, ist der Akku im Unterrohr integriert, welches weit nach hinten Richtung Tretlager gezogen wurde. Der Akku ist herausnehmbar, aber kann auch direkt über das Bike aufgeladen werden. Ein tiefes Tretlager, ein flacher Lenkwinkel zusammen mit einem langen Oberrohr und einer kurzen Kettenstrebe sorgen für ein gutes Handling und gute Fahreigenschaften am Trail.

Gerade das E-Mountainbike stellt eine Symbiose zwischen Mensch und Maschine dar, deswegen war es mir wichtig diese Kontraste in meinem Design zueinander zu stellen. Das Unterrohr in dem Motor, Akku und die ganze Elektronik sitzt, ist sehr kantenbetont und verdeutlicht die Kraft und Präzision des Motors. Das organisch, dynamisch wirkende Oberrohr symbolisiert den Menschen, der sich wie der Biker über das Fahrrad bzw. die Maschine spannt, und diese kontrolliert. Das Hinterbausystem ist ein einfach gehaltener Eingelenker mit einem großen Hauptlager, welches sehr pflegeleicht und vor allem auch robust ist. Um einen Fokus auf den Motor und die Technik zu legen, kann die Trennfuge zwischen Rahmen und Akku beleuchtet werden. So ergeben Motor, Akku und Infoscreen, der im Oberrohr integriert ist, eine Einheit.

Auf Grund der höheren Geschwindigkeiten, die mit einem E-Bike erreicht werden können, hat die beleuchtete Trennfuge unter anderem auch sicherheitstechnische Gründe und macht das Rad und den Sportler besser sichtbar.

Dario Mottl BSc

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.

Betreuung:
Mag.art.Reinhard Kittler

Maiworkshop 2016

"second life statt second hand"
MAIWORKSHOP 2016
mit Sander Hofstee, früher Mitglied bei Droog Design

Mit NEUEN und VORHANDENEN WERTEN von Produkten,
beschäftigen sich Student*Innen der Kunstuniversität Linz
5 Tage lang.

Das Grundprinzip des Workshops liegt im sogenannten „inneren Wert“ (intrinsic value) eines Produktes ‒
also nicht nur im Wert seines Materials, sondern auch seiner Funktion.
Studierende erforschen Produkte, die in ihrem derzeitigen Zustand praktisch wertlos sind, und geben ihnen neue Werte bzw. entdecken vorhandene Werte wieder. Dadurch verwandeln die Studierenden die Produkte: Sie machen sie aktueller oder ändern deren Funktion zur Gänze.

The basic principle of the workshop is the intrinsic value of a product, not just meaning the value of the material but also the function.
Even though a product is practically worthless in its current state, in researching the product itself, the students will add or rediscover new value in these products, thereby transforming them to make them more current or completely changing their function.
It should be noted that the emphasis is still on functional object in the broadest sense, not art objects.

Teilnehmer und Organisation:
Organisation:
Sander Hofstee
Christopher Douglas Hable
Elias Thaddäus Pfuner
Participants:
Thomas Bauer
Jakob Bramer
Bernhard Brandstetter
Jennifer Jasmin Breitler
Michael Maximilian Brunmayr
Liyuan Chen
Yujing Cheng
Sofia De Castro Erzini
Stefan Ebner
Sophia Aileen Eder
Imelda Fuchs
Nikolaus Gmoser
Sarah Hagmann
Theresa Horn
Matthias Johannes Kneidinger
Yongshan Li
Dario Mottl
Richard Prossinagg
Elena Elisabeth Reisinger
Stefan Schneider
Carina Steindl
Micha Taitl
Marie-Caroline Zimmermann-Meinzingen

Pannenhilfe 2050

Im Zuge des 120- jährigen Jubiläums lud der ÖAMTC die Sparten Industrial Design scionic und Interface Culture der Kunstuniversität Linz dazu ein, sich Gedanken über die Zukunft zu machen.

Unter dem Motto „Pannenhilfe 2050“ wurden Szenarien und Ideen generiert. Die Rolle des ÖAMTC in der zukünftigen Umgebung wurde hinterfragt und der Fokus dieses Prozesses wurde auf das Thema „Mobility Manager“ gelegt. Dabei war die Hauptüberlegung, dem Kunden der Zukunft 100% Mobilität – also schnelle, effiziente und flexible Lösungen im Fall einer Panne – zu garantieren.


Drohne

Effizienter Service auf direktem Weg

Neben der Versorgung der ÖAMTC Techniker mit Werkzeugen und Ersatzteilen, sind auch weitere Einsatzfelder wie die Anleitung zur Versorgung bei Unfällen oder die Absicherung von Gefahrenstellen denkbar. Falls im Zuge einer Panne nur kleine Reparaturen oder eine Starthilfe von Nöten sind, kann sich das ÖAMTC Mitglied optional dazu entscheiden, diese selbst zu beheben. Die Service Drohne wird in diesem Szenario mit den benötigten Ersatzteilen und einer Augmented Reality Brille bestückt und auf direktem Weg zum Mitglied geschickt. Ein Service-Techniker steht dem ÖAMTC Mitglied via Datenbrille bei der Behebung des Problems zur Seite.


Pannenfahrzeug

Zuverlässigkeit auf Autobahn und Landstraße

In ländlichen, weniger dicht besiedelten Gebieten und auf Autobahnen wird das Pannenfahrzeug im Einsatz sein. Es wird bei einer Panne von der ÖAMTC Zentrale angefordert und es hat alle wichtigen Werkzeuge und grundlegenden Ersatzteile im Laderaum. Wenn ein solches fehlt kommt die ÖAMTC Service Drohne zum Einsatz, die im Fahrzeug mitgeführt wird. Wenn das Beheben einer Panne nicht möglich ist, kann das defekte Fahrzeug mit einem ausfahrbaren Anhänger abgeschleppt werden. Wenn vom Mobility Manager kein Ersatz zum defekten Verkehrsmittel in unmittelbarer Nähe gefunden werden kann, wird das Mitglied im Fahrzeug bis zum nächsten möglichen Verkehrsmittel mitgenommen, um so eine Weiterfahrt zu ermöglichen.


City Pannenfahrzeug

Flexibilität im urbanen Raum

Beim City Pannenfahrzeug handelt es sich um ein flexibles Kleinfahrzeug, das in Städten und Vororten zum Einsatz kommt. Es ist immer unterwegs zu den verschiedenen Pannenorten und fährt von Panne zu Panne. Es hat die wichtigsten Werkzeuge an Board um den Großteil der Pannen beheben zu können. Sollte dies einmal nicht gelingen, kommen die autonomen Abschleppachsen zum Einsatz, die das defekte Fahrzeug alleine zur nächsten Werkstatt schleppen. Dem Mitglied wird mittels Mobility Manager dann eine Alternative zum defekten Fahrzeug organisiert, um seine Mobilität zu garantieren.


E-Bike

Service im Zentrum

In Stadtzentren und in verkehrsbefreiten Zonen kommt das ÖAMTC E-Bike zum Einsatz. Bei Pannen mit Fahrrädern, E-Bikes oder bei kleinen Pannen mit Autos in zentralen Gebieten ist ein elektrisches Fahrrad einem Auto in Bezug auf Geschwindigkeit und Flexibilität klar überlegen.


Services & Werkzeuge

Persönlicher Kontakt und High Tech

Der ÖAMTC wird 2050 aufgrund neuer Anforderungen auch neue Services anbieten. Unverändert wichtig wird für den ÖAMTC jedoch der persönliche Kontakt zu seinen Mitgliedern bleiben. Selbstverständlich werden sich die Werkzeuge und Möglichkeiten erweitern und verändern, mit denen die ÖAMTC Techniker Pannen beheben werden. Neue Technologien werden für noch mehr Zuverlässigkeit, für noch raschere Hilfe und für eine größere Auswahl an Serviceoptionen sorgen.


Mitglied 2050

ÖAMTC als Organisator der Mobilität

Im Jahr 2050 wird der ÖAMTC nach wie vor Pannen beheben, doch seine Mitglieder werden mehr als heute mit ihm in Berührung sein. Nützliche Gadgets, wie das Holoband, werden im Alltag ein ständiger Begleiter und nicht nur in Notsituationen wie bei einer Panne gut zu gebrauchen sein. Mit diesem Device wird der ÖAMTC als Mobility Manager helfen, dass ÖAMTC Mitglieder ihre Mobilitätsansprüche komfortabel organisieren können. Jeder Weg von A nach B wird mit dem Mobility Manager optimiert. Egal ob mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad, einem Sharing Fahrzeug, dem eigenen Fahrzeug oder mit einer Kombination aus allem, alle Optionen werden in Betracht gezogen und mit den aktuellen Verkehrsdaten abgeglichen, um so immer die besten Verkehrsverbindungen zu ermöglichen. Mit der Auswahl des Verkehrsmittels findet automatisch die Buchung für die Verkehrsmittel statt, sodass die Möglichkeiten von Sharingkonzepten schnell, unkompliziert und optimal genutzt werden können.

Quelle: www.pannenhilfe2050.at

HNI Kompass

Design Team Bauer Lorenz I Biller Stefan I Eder Bernadette I Ernst Verena I Frank Viktoria I Fröhlich Maria I Gleixner Maximilian I Greimel Benjamin I Hanzer Lukas I Hierner Bernhard I Hössinger Paul I Krassnitzer Patrick I Pichler Stefan I Richtsfeld Stefanie I Schellmann Armin I Siedler Barbara I Strauss Lara Sophie I Werndl Julia

AirArm

Biologisch inspiriert durch die Ergebnisse der Analysen von Hummer- und Heuschreckenbeinen sowie menschlicher Zeigebewegungen ist ein zweiteiliger Arm mit außen liegendem Skelett entstanden, dessen Bewegungsablauf menschenähnlich ist. AirArm wird durch pneumatische Muskeln angetrieben.

Bei einer wissenschaftlichen Analyse der Funktion „Arm“ wurde eine Vielzahl technischer Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet. Als Randbedingungen für mögliche Lösungsansätze wurden dabei unter dem Leitmotiv „Intelligente Mechanik“ die folgenden Kategorien herangezogen: Leichtbau, Flexibilität, Nachgiebigkeit, reduzierte Komplexität, Robustheit und anpassungsfähige Steuerung.

Pöstlingbergbahn

Jede Einzelheit der Gestaltung und technischen Ausstattung erwog die Mannschaft sorgfältig, bis sie schließlich zwei genau ausgearbeitete Varianten präsentierte - Ein "Retro" und "Future" - Version.

Die Entscheidung der Linz AG fiel letztlich auf das "Retro" - Modell. Aber selbst hier ist nur der optische Gesamteindruck gleich geblieben, sonst aber ist die Bergbahn eine vollkommene Neuentwicklung.

Absolut PopUpBar

Zielsetzung für den Wettbewerb war die Gestaltung einer funktionstüchtigen mobilen Bar, die vorbehaltlich behördlicher Genehmigung, jede Gasse, jeden Innenhof und jede U-Bahnstation zu einem öffentlichen Ort des Verweilens und Genießens werden lässt. Das Konzept, öffentlichen bzw. halböffentlichen Raum Zwecken zuzuführen, die nicht dem ursprünglichen Errichtungsgrund entsprechen, soll damit verwirklicht werden. Der formellen Gestaltung waren keine Grenzen gesetzt. Im Besondern soll aber Wert auf die Möglichkeit des schnellen und unkomplizierten Auf- und Abbaus gelegt werden, ohne die grundlegenden Funktionen einer Bar zu beeinflussen.

Ausschreibung im Detail

Design Team  Lorenz Bauer I Benjamin Boysen I Verena Ernst I Maximilian Gleixner I Benjamin Greimel I Lukas Hanzer I Paul Hössinger I Patrick Krassnitzer I Stefan Pichler I Armin Schellmann I Barbara Siedler I Lara Strauss I Julia Werndl