Potentiale zur Optimierung von solarthermischen Anlagen

David Schellander

Am 20. Januar 2016 präsentierte David Schellander seine Masterarbeit Potentiale zur Optimierung von solarthermischen Anlagen.

Abstract

Die Solarthermie ist neben anderen erneuerbaren Energien einer der Hoffnungsträger für die Energiewirtschaft der Zukunft und hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Allerdings geht, vor allem in Anbetracht dessen, wie viel Energie die Sonne uns täglich „frei Haus“ liefert, die Entwicklung und der flächendeckende Einsatz der Solarthermie insgesamt noch immer eher schleppend voran.

Getrieben durch den Stellenwert, den die Solarthermie in einem nachhaltigen Energiemix einnehmen könnte, stellt sich aus Sicht des Industriedesigners die Frage, welche Faktoren die Attraktivität des Einsatzes dieser Technologie im Moment vermindern und welche Potentiale bzw. Ansätze vorhanden sind, die Attraktivität solarthermischer Anlagen in Bezug auf den Mehrwert für Kunden, die Nutzung, sowie die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen.

Ziel dieser Arbeit ist es, einige der Potentiale aufzuzeigen und aus Sicht eines Designers Ansätze und Maßnahmen für die zukünftige Weiterentwicklung herauszuarbeiten. Als Methoden wurden dafür die Literaturrecherche, der intensive Austausch zu dem Thema mit Konsortialpartnern in dem parallel gelagerten Forschungsprojekt SolPol 4/5, Experteninterviews, Methoden und Werkzeuge aus den Bereichen des Industriedesigns sowie des Design- und Innovationsmanagements ausgewählt.

Nach einer grundlegenden Einführung in Kapitel 1 inklusive eines Überblicks über die derzeitige Marktsituation und den Stellenwert innerhalb der anderen erneuerbaren Energien, werden in Kapitel 2 verschiedene solarthermische Systeme analysiert und Probleme sowie Herausforderungen aus Sicht des Industriedesigns aufgezeigt. Kapitel 3 behandelt die daraus resultierenden Potentiale im Kontext von ungepumpten und gepumpten Systemen und führt zu Weiterentwicklungsmöglichkeiten, die in Form von Designstudien in Kapitel 4 einfließen.

www.davidschellander.com

Dipl.-Ing. David Schellander

Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz.